Gesichter hinter den Namen in der Kirchengemeinde Walperswil-Bühl

5 Marianne Roth Foto (Foto: Marianne Roth)
Wir wollten wissen: Was motiviert unsere Kirchenmitglieder sich für die Dörfer einzusetzen?
Wie sieht ihr Alltag zwischen Beruf, Familie und der Kirchentätigkeit aus? Und was macht an der Arbeit am meisten Spaß – oder auch manchmal richtig Kopfzerbrechen?

Im Interview, welches nun monatlich erscheint, sprechen sie offen über ihre Erfahrungen, ihre Ziele und darüber, was sie sich für die Zukunft wünschen.









Interview mit Marianne Roth:

Seit wann bist du im Kirchenrat und was sind deine Aufgaben?
Ich bin seit Sommer 2024 im Kirchenrat Walperswil / Bühl tätig. Dabei bin ich gemeinsam mit Beatrice Kaltenrieder für das Ressort Seniorinnen und Senioren zuständig. So organisieren wir in der Wintersaison regelmässig einen Seniorinnen- und Seniorennachmittag sowie im Sommer jeweils eine Reise für sie.

Wie sieht dein Zuhause aus?
Wir leben als fünfköpfige Familie mit unserem Hund und zwei Kaninchen in Walperswil, auf dem Grundstück auf dem bereits mein Ehemann aufgewachsen ist. Besonders im Sommer geniessen wir unseren grosszügigen Garten in vollen Zügen, der uns Raum für Erholung und gemeinsame Momente schenkt.

Was machst du am liebsten in deiner Freizeit?
Gemeinsam mit unserem Hund «Kira» verbringe ich viel Zeit in der Natur. Dabei halte ich stets Ausschau nach besonderen Fotomotiven, lasse mich aber ebenso von schönen Fundstücken inspirieren, die ich als Dekoration mit nach Hause nehme. Auch rund ums Haus verbringe ich viel Zeit. Mit viel Freude arbeite ich mit Blumen, um ein persönliches und liebevolles Zuhause zu gestalten.

Was ist deine Lieblingsjahreszeit und warum?
Ich mag eher wärmere Jahreszeiten, kann mich jedoch in jeder Jahreszeit begeistern. Ob ein Spaziergang im Winter durch das gefrorene Moos oder auch eine Abkühlung im Sommer in der nahgelegenen Aare. Starker Wind wie die «Bise» mag ich gar nicht.

Was möchtest du uns über die deine Familie erzählen?
Mein Mann und ich haben gemeinsam drei tolle, erwachsene Kinder. Ich selbst arbeite mit viel Leidenschaft als Floristin und zusätzlich bei einem Gemüsebauer im Dorf. Mein Mann ist als Musiklehrer tätig. Unsere beiden Söhne haben handwerkliche Berufe gelernt und arbeiten als Maurer und Landschaftsgärtner. Unsere Tochter steht derzeit in den Abschlussprüfungen zur Fachfrau Gesundheit.

Was macht die an der Ratsarbeit am meisten Spass – oder auch manchmal richtig Kopfzerbrechen?
Es macht mir Freude die Seniorinnen- und Seniorennachmittage zu organisieren. Es wird sehr geschätzt und ist immer ein gemütlicher Nachmittag. Kopfzerbrechen machen mir die digitalen Arbeiten, da ich nicht grosse Kenntnisse am Computer habe.

Gibt es ein Land, dass du unbedingt besuchen möchtest?
In jungen Jahren war ich zwei Mal auf einer längeren Afrikareise. Die Landschaften besonders die Wüsten in Namibia haben es mir angetan. Gerne würde ich wieder einmal Afrikas Tierwelt sehen. Und sonst bin ich offen für neues, mal im Winter nach Lappland wäre etwas…

Was ist dein Lieblings Rezept und möchtest du es mit uns teilen?
Ich mag am liebsten selbstgemachte Pizza aus unserem Pizzaoffen, welcher in unserem Garten steht.

Was sind deine Ziele oder wünschst du dir für die Zukunft unseres Dorfes?
Ich hoffe, dass Beatrice und ich noch viele gemeinsame Seniorinnen- und Seniorennachmittage organisieren dürfen. So entstehen Momente, in denen wir den Menschen eine Freude bereiten und gleichzeitig das Miteinander und die Gemeinschaft in unserem Dorf stärken können.